Montag, 29. März 2010

Das Element HOLZ - die Farbe GRÜN

Farbwahrnehmung
Unterscheiden wir die subjektive von der objektiven Wahrnehmung kann Grün für
manche Menschen zu ruhig langweilig oder passiv sein.

Farbwirkung
Je stärker der Blauanteil, wie z.B. beim Tannengrün, desto größer ist der yin Anteil der Farbe. Das hat zur Folge, das die Farbe schwerer wirkt und nach unten zieht. Ganz anders das frische Maigrün, dessen frische Kraft das Sprießen der Natur
Nachvollziehbar macht. Durch die Mischung aus Gelb (warm) und Blau (kalt) kommt seine ausgleichende Wirkung zustande.

Farbgestaltung
An der Decke wirkt Grün deckend und beschützend. An der Wand entsteht mit Grün ein umgrenzender, sichernder und beruhigender Eindruck.
Grelles Grün empfinden wir jedoch sehr schnell als irritierend.
Beachten sollte man, das durch Reflexionen von großen, grünen Flächen die Gesichtsfarbe ein kränkliches Aussehen entwickeln kann.

Türkis
Ist die Farbe zwischen Grün und Blau. Sie gehört bei größerem Grünanteil zu Holz und bei größerem Blauanteil zu Wasser

Donnerstag, 18. März 2010

Das Jahrhundert der Farben


Noch nie hat uns in der Geschichte der Menschheit soviel Farbe umgeben.

Egal ob in der Mode, ob in der Werbung, auf Verpackungen, in den Medien, in unseren Wohnungen, den Büros, Arbeitsstätten oder in der Architektur und unserem Stadtbild, Farbe ist überall.

Egal ob gefärbt, gedruckt, bemalt oder per Licht erzeugt, Farbe ist heute ein dominantes visuelles Element in unserem täglichen Leben. Nie zuvor war es so einfach Farbe in allen Bereichen unseres Lebens anzuwenden und individuell zu nutzen. Farbe ist in der Herstellung in ungeahnter Vielfalt erzeugbar. Sie ist im Preis immer günstiger und damit in breiter Palette für Jedermann nutzbar geworden.

Diese „Demokratisierung“ der Farbe hat eine ca. 140 Jahre kurze Geschichte. Begonnen mit der Entwicklung der chemischen Farben im 19. Jahrhundert und mit der Erfindung und Durchsetzung farbigen Lichtes, durch Neonröhren in den 20-iger Jahren, mit dem Siegeszug der LED in den 80-iger Jahren und den neuen digitalen Medien mit hochauflösenden Bildschirmen und Druckverfahren Ende des 20. Jahrhunderts, wurden die Beschränkungen des Einsatzes von Farbe weitestgehend aufgehoben. Das 21. Jahrhundert nutzt Farbe nun in allen Bereichen der Kommunikation und Produktion

Samstag, 20. Februar 2010

Was ist Farbe?

Farben können spontan Stimmungen hervorrufen und ide Gefühle von Menschen beeinflussen. Zudem ist Farbe sehen eine so unmittelbare Sinnesempfindung, das es nicht möglich ist, sie einem von Natur aus Blinden begreiflich zu machen.

Was meinen wir denn nun, wenn wir von Farbe sprechen?

Die Farbe und ihre zugehörige Symbolik ist eng mit der Kulturgeschichte verknüpft. Viele Farbbezeichnungen gehören zu den ursprünglichsten Wörtern, die die menschliche Sprache kennt. Farbe begegnet uns in der Natur, in der Symblik, der Religion, der Werbung. Soziale Gruppen, ganze Länder bieten Identifikationsmöglichkeiten über die Farbe einer Landesflagge oder eines Vereins. Farbkombinationen und Farbkontraste begegnen uns tagtäglcih im Strassenverkehr oder der Kunst.

Jeder Farbton hat psychologisch betrachtet seine eigene Wirkung auf Menschen. Kaum eine Sinneswahrnehmung ist mit soviel Symbolik verbunden und berührt so sehr unser Gefühlsleben.

Seit dem Altertum hat der Mensch versucht, Farbe nicht nur gefühlsmäßig zu erfassen, sondern die einzelnen Farben schematisch zu ordnen. Ausgehend von metaphysischen Vorstellungen von Licht und Farbe entwickelte sich in der Neuzeit eine wissenschaftlich begründete exakte Farbenlehre.

Sonntag, 7. Februar 2010

"Farbe ist Licht. Licht ist Wärme. Wärme ist Energie. Energie ist Leben. Leben ist Farbe“

(Friedrich Ernst von Garnier)

Farben, Formen und Materialien sind nicht nur ein Mittel zur Gestaltung, sondern haben bewusst oder unbewusst einen konkreten Einfluss auf unser Befinden.

Sie stellen Symbole der Naturzyklen dar und werden über Analogien in einen größeren Gesamtzusammenhang gebracht. Mit dem Ergebnis, dass die Bewohner eines so gestalteten Umfeldes von diesen Synergien genährt oder geschwächt werden.

Im positiven Sinne sind die Menschen im Fluss mit Ihrer eigenen Energie und der des Raumes, der sie umgibt, denn die Art, wie wir uns einrichten, drückt auch unsere Persönlichkeit aus.